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Montag, 29. Dezember 2008

Wer nichts von Ökonomie weiß....

„Wer nichts von Ökonomie weiß, muss viel glauben“ und manche müssen beten

Wie viel Prozent der Deutschen verstehen die Finanzkrise zumindest in ihren Grundzügen? „Ich schätze 10 Prozent“, antwortet Hans Kaminski und fügt dann rasch hinzu: „Das ist schon hoch gegriffen.“ Das fehlende Wissen offenbare sich zum Beispiel in „dieser tumben Neoliberalismus-Debatte“. Ständig werde der Begriff wegen mangelnder wirtschaftshistorischer Kenntnisse falsch benutzt.
Verfügen wenigstens viele Politiker über ökonomischen Sachverstand? „Nein“, sagt Kaminski entschieden. „Nur.... mehr dazu in der FAZ hier.....

Sonntag, 28. Dezember 2008

Finanzkrise erreicht Landwirte

Bauern bleiben auf Getreide sitzen

Weil die Landhandelshäuser keine Kredite bekommen, werden die Landwirte ihre Getreidernte nicht los - und das obwohl die Lager so leer sind, wie seit Jahrzehnten nicht.

Viele Bauern in Deutschland sind in diesem Herbst wegen der Finanzkrise auf großen Teilen ihrer Getreideernte sitzen geblieben. Die Landhandelshäuser hätten den Landwirten nicht wie sonst die Ernte im großen Stil aufgekauft, weil die Kredite dafür fehlten,... mehr dazu in die Süddeutsche hier.....

Freitag, 26. Dezember 2008

Handel leidet im nächstes Jahr

Branchen im Abschwung

Deutschlands Läden sind bisher von der Rezession verschont geblieben. Pleiten und Zusammenschlüsse werden das Geschäft einschneidend verändern.

Wiesbaden, Trier, Passau, Duisburg, Düsseldorf, Münster, Aachen - die Liste der Städte, in denen in den vergangenen drei Monaten großflächige Einkaufszentren mit jeweils bis zu 100 Läden eröffnet wurden, ist lang. Und es geht weiter: In den nächsten drei Jahren entstehen nach Berechnungen des Handelsforschungsinstituts EHI bundesweit mindestens 75 weitere Center.

Sie werden mit einer Verkaufsfläche von 1,8 Millionen Quadratmetern Platz bieten für... mehr dazu in Süddeutsche hier....

Dienstag, 23. Dezember 2008

Die Angst kauft mit

Kaufrausch vor Weihnachten:
Ungeachtet aller schlechten Nachrichten gehen die Deutschen munter auf Shopping-Tour, sagt die GfK. Doch zugleich schauen die Konsumenten mit Sorge ins neue Jahr.

Die Deutschen lassen sich das Konsumieren vor den Feiertagen nicht durch schlechte Nachrichten vermiesen. Ungeachtet aller düsteren Konjunkturprognosen geht die Verbraucherstimmung in Deutschland stabil ins neue Jahr, gab die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bekannt. Gestützt werde das Konsumklima von... mehr dazu in die Süddeutsche hier...

Montag, 22. Dezember 2008

Ökonomen: drastischer Export-Einbruch

Ökonomen erwarten drastischen Export-Einbruch
Deutschland steht nach Ansicht des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) vor der schlimmsten Wirtschaftskrise seit mehr als 50 Jahren. Das IfW rechnet für 2009 mit einem Konjunktureinbruch von 2,7 Prozent. Insbesondere die Exporte werden den Prognosen zufolge drastisch zurückgehen.
Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel sieht Deutschland vor der schwersten Rezession seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Wie das Institut mitteilte, rechne es mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im kommenden Jahr um 2,7 Prozent. Bislang waren die Experten von einem Wachstum von 0,2 Prozent ausgegangen. Für 2008 korrigierte das IfW seine Prognose..... mehr dazu in die Welt hier..... oder in der Zeit hier

Begraben unter Schulden

Schaeffler und Continental
Schaeffler, Conti und ihre Banken stehen vor einem Scherbenhaufen.
Das Überleben dieser zwei Größen der deutschen Industrie wird noch auf Monate hinaus gefährdet sein.
Ein Kommentar von Martin Hesse Die Übernahmeschlacht zwischen Schaeffler und Continental ist ein Fall für die Lehrbücher. Jeder Firmenchef, der mit dem Gedanken an einen Zukauf spielt, sollte sich sehr genau ansehen, wie Schaeffler und Conti einen wirtschaftlich vermutlich sinnvollen Zusammenschluss zu einem Risiko für die deutsche Wirtschaft und hunderttausende Arbeitnehmer... mehr dazu in die Süddeutsche hier....

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Ifo-Index auf Rekordtief

Ifo-Index so schlecht wie nie seit Wiedervereinigung
Die immer schärfere Rezession hat die Stimmung in der deutschen Wirtschaft auf ein historisches Tief gedrückt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank im Dezember von 85,8 Zählern im Vormonat auf 82,6 Punkte, wie das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Donnerstag mitteilte. Dies ist der niedrigste jemals erreichte Wert seit der Wiedervereinigung.... mehr dazu in FAZ hier....

Deutschland - Schuldenrekord

Deutschland steuert auf einen neuen Schuldenrekord zu
Wegen Finanzkrise und Konjunkturpaket rechnet man in Berlin statt mit 18,5 Milliarden mittler­weile mit 30 Milliarden Euro an neuen Krediten18,5 Milliarden neue Schulden wollte die deutsche Regierung im Jahr 2009 machen.
Doch wegen Finanzkrise und Konjunkturpaket rechnet man in Berlin mittlerweile mit 30 Milliarden Euro an neuen Krediten.Schon die geplanten 18,5 Milliarden Euro an neuen Schulden hatten den deutschen Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) geschmerzt.... mehr dazu im Standard hier....

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Schwedische Bankenkrise 91

Schwedische Bankenkrise 1991-93 -Vergessene Lehren
Die Bundesregierung hat in ihrem aktuellen Umgang mit der Finanzkrise offensichtlich Lehren aus der schwedischen Bankenkrise Anfang der 90er-Jahre ignoriert.
"Senkt die Gebühren", fordert der damals in Schweden Verantwortliche von Deutschland. In Zeiten, in denen die Politik sich um die Kreditvergabe Sorgen macht, ist es paradox, dass die staatlichen Hilfen und Garantien für die Banken mit Absicht teurer gemacht werden", sagte der damals verantwortliche Finanzminister......... mehr dazu in FTD hier...

Inflationsrate niedrig wie 2006

In der Krise gibt es in Deutschland zumindest von der Preisfront gute Nachrichten.
Benzin und Diesel sind so billig, dass das die Inflationsrate auf ein neues Tief gedrückt hat. Der Preisrutsch bei Kraftstoffen sorgte im November für die geringste Teuerung seit fast zwei Jahren. Die Verbraucherpreise stiegen nur noch um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, bestätigte das Statistische Bundesamt am Mittwoch eine frühere Schätzung. Das ist der niedrigste Wert seit... mehr dazu in FAZ hier....

Montag, 15. Dezember 2008

Wir gehen unbeirrt unseren Weg

Schaeffler greift Conti an
Konzerninhaberin Maria-Elisabeth Schaeffler und Geschäftsführer Jürgen M. Geißinger

Maria-Elisabeth Schaeffler meldet sich zum ersten Mal in der Schlacht um Continental zu Wort. Im gemeinsamen Interview mit ihrem Geschäftsführer Jürgen Geißinger beschwört die Milliardärin ihre solide Finanzierung, geißelt die feindseligen Attacken aus dem Conti-Lager und warnt vor dem bissigen Bürohund Amadeus.

Frau Schaeffler, was bleibt nach so einem stürmischen Jahr von der Verschwiegenheit Ihres Familienkonzerns?...... mehr dazu hier in der FAZ.....

Schmerzhafte Veränderungen

VW-Chef Martin Winterkorn über die Krise der Autobranche, umstrittene Staatshilfen und die Zukunft des Batterie-Autos.
Seit fast zwei Jahren steht Martin Winterkorn, 61, an der Spitze des Volkswagen-Konzerns. Derzeit kämpft die Automobilbranche mit einer der schlimmsten Krisen ihrer Geschichte. Auch bei VW ist der Absatz im November eingebrochen. Winterkorn rechnet mit weiteren Rückgängen, sieht den Konzern aber gut gerüstet.

SZ: Herr Winterkorn, GM steht vor der Insolvenz, Daimler und BMW beantragen Kurzarbeit, Fiat braucht einen starken Partner. Wie schlimm ist die Lage bei VW?

Winterkorn: Auch bei uns ist die Lage derzeit nicht erfreulich,.... mehr dazu in Süddeutsche hier....

Krisengipfel bei Merkel

Konzerne wollen auf Kündigungen verzichten
Im Kampf gegen die Rezession wollen die Unternehmen in Deutschland versuchen, 2009 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Dieses Ziel formulierten Unternehmensvertreter auf dem Konjunkturgipfel der Bundesregierung am Sonntag, wie Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) mitteilte.

Dabei wollen die Unternehmen arbeitsmarktpolitische Instrumente wie Kurzarbeitergeld und Qualifizierungsmaßnahmen nutzen. Die Bundesregierung und der Kreis von Verbänden, Unternehmen, Banken und Gewerkschaften fassten keine Beschlüsse, verabredeten aber zusammenzuarbeiten, um „soweit wie möglich Schaden von der Bundesrepublik abzuwenden“.

Bei dem Treffen im Kanzleramt waren.... mehr dazu in Die Welt hier..... und hier in Die Zeit

Samstag, 13. Dezember 2008

Bank sein ist nicht unanständig

Bank spielen schon
Banken sind letztendlich immer "treuhändische Verwalter fremden Geldes", welches diese von Anlegern zum Veranlagen in unterschiedlichsten Formen "bei der Bank ihres Vertrauens" erhalten.
Diese verleiht genau dieses Geld an Andere, um deren Vorhaben (Investitionen aller Art, Auftragsabwicklung) zu finanzieren, wobei auch hier der Vertrauensmaßstab gilt, das der Ausleiher den geschuldeten Betrag rechtzeitig und vollständig zurückbezahlt.
Die Geldgeber haben ein Recht darauf, dass mit ihrem Vermögen sorgsam umgegangen wird.
Ähnlich verhält es sich auch bei Geldgebern von Firmen (Aktionären), die genauso erwarten, das die Geschäftsführung (Vorstand) sorgsam mit den geliehenen Kapital umgeht.

In den letzten Jahren ist von vertrauensvollem Umgang mit fremdem Geld(kapital) wenig zu bemerken im Gegenteil. Man bekommt den Eindruck, dass steigendes gesellschaftliches Ansehen einher geht mit waghalsigen und unverantwortlicher Geschäftsgebarung.

Viele Banken tun genau ihr Kerngeschäft NICHT, sondern spielen hier fleißig in einem anderen Segment mit, insbesonders
1. die Passivtäter, nicht verstehen was sie tun - indem sie in Veranlagungen einsteigen, von denen sie nicht wirklich wissen wie diese funktionieren ( es ist ja wirklich eine Schande zuzugeben, man versteht nicht wie CDO, ABS usw. funktionieren)
2. die Aktivtäter, weil sie genau wissen was sie tun, indem sie mit Verlaub:" aus Sch.... Gold machen" und dieses Goldstück dann mit viel Zauber zum Kauf anbieten.

Banken brauchen sich nicht wundern, wenn sie Ihren Kredit (Vertrauen) verloren haben.
Wozu brauchen wir Banken wirklich? Diese Frage drängt sich zunehmend auf. Einige Bereiche sind vorstellbar, bei anderen gibts bald mehr Mitbewerber mit anderen Geschäftsmodellen, siehe auch hier.....

Freitag, 12. Dezember 2008

Schaeffler gerät ins Schleudern

Bei dieser Übernahme geht inzwischen alles schief: Der Aufsichtsrat von Conti ist bestürzt über Verschuldung des Großaktionärs. Die Aufsichtsratssitzung des Automobilzulieferers Conti lieferte am Mittwoch teilweise dramatische Erkenntnisse über den Zustand des Großaktionärs Schaeffler. Nach Handelsblatt-Informationen braucht die Schaeffler-Gruppe Milliarden.

FRANKFURT. Die jüngste Aufsichtsratssitzung des Automobilzulieferers Conti lieferte dramatische Erkenntnisse über den Zustand des Großaktionärs Schaeffler. Nach Informationen des Handelsblatts aus Kreisen des Kontrollgremiums präsentierte die Investmentbank Perella Weinberg eine Analyse, nach der Schaeffler kurzfristig eine Eigenkapitalzufuhr von vier bis sieben Mrd. Euro benötigt. mehr dazu im Handelsblatt hier....

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Maßhalten 2.0

Die Wirtschaftskrise trifft die deutsche Wirtschaft mit voller Wucht. Die hierzulande übliche Vorsicht ist kein guter Ratgeber.

In seinem berühmt gewordenen Maßhalteappell, einer Rundfunkansprache im Jahr 1962, warnte der damalige Wirtschaftsminister Ludwig Erhard die Deutschen eindringlich davor, zu viel Geld auszugeben:

"Noch ist es Zeit, aber es ist höchste Zeit, Besinnung zu üben und dem Irrwahn zu entfliehen, als ob es einem Volk möglich sein könnte, für allen öffentlichen und privaten Zwecke in allen Lebensbereichen des einzelnen und der Nation mehr verbrauchen zu wollen, als das gleiche Volk an realen Werten erzeugen kann oder zu erzeugen gewillt ist."

Dieser Maßhalteappell war 1962 angesichts von Vollbeschäftigung und Wirtschaftsboom durchaus berechtigt. Es hat sich später zu einer Art deutscher Wirtschaftsmantra entwickelt. Lieber vorsichtig wirtschaften, lieber etwas mehr sparen - das ist die Devise,.... mehr dazu in die Süddeutsche hier....

Wohlstand ist nicht für uns reserviert

Die Weltgemeinschaft braucht ein gemeinsames Ethos:
Bundespräsident Köhler im SZ-Interview über die Finanzkrise, die soziale Marktwirtschaft und Armut.
Anfangs wurde er als "ewiger Sparkassenpräsident“ belächelt: Horst Köhler, 65, galt in der Rolle des Bundespräsidenten als politisch fixe Idee der CDU und der FDP. Doch der Diplom-Volkswirt erwarb seit Amtsantritt im Juli 2004 an Profil und Anerkennung. Köhler, der zuvor Chef des Deutschen Sparkasen- und Giroverbands sowie Direktor des Internationalen Währungsfonds gewesen war, bewirbt sich nun im Mai 2009 in der Bundesversammlung um eine zweite Amtszeit.... mehr dazu in die Süddeutsche hier...

Aufträge brechen ein

.... in Metall- und Elektroindustrie
Die schlechten Nachrichten nehmen kein Ende: Der Auftragseingang in der deutschen Metall- und Elektroindustrie ist einem Zeitungsbericht zufolge im Oktober um 20 Prozent eingebrochen. Grund sei die Konjunkturkrise, die inzwischen in der exportstarken deutschen Industrie deutliche Spuren hinterlassen habe.
Die Konjunkturkrise hat in der exportstarken deutschen Industrie deutliche Spuren hinterlassen. Die Auftragseingänge in der Metall- und Elektroindustrie sind allein im Oktober um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat eingebrochen, wie die „Berliner Zeitung“ unter Berufung auf... mehr in die Welt hier...

Montag, 8. Dezember 2008

Viele Arbeitslose in D befürchtet

Goldman Sachs befürchtet sechs Millionen Arbeitslose in Deutschland
Volkswirt Schumacher: Im jetzigen Umfeld kann man gar nichts mehr ausschließen

Berlin- Angesichts düsterer Konjunkturprognosen hat Goldman Sachs vor einer Massenarbeitslosigkeit in Deutschland gewarnt. "Sollte das BIP wirklich um vier Prozent zurückgehen, wäre es durchaus möglich, dass es in Deutschland wieder sechs Millionen Arbeitslose gibt", sagte Goldman-Sachs-Deutschland-Volkswirt Dirk Schumacher der "Berliner Zeitung". So viele Arbeitslose hatte es in Deutschland zuletzt in der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre gegeben. Im jetzigen Umfeld könne man gar nichts mehr ausschließen, fügte der Goldman-Sachs-Ökonom hinzu. mehr dazu hier....

Freitag, 5. Dezember 2008

Keine Konsumschecks!

Konjunkturprogramm
Die Politik streitet über Konsumgutscheine. Doch Geldgeschenke schaffen keine zusätzliche Nachfrage. Gekauft würde nur, was ohnehin angeschafft werden sollte.
Im Januar entscheidet die Bundesregierung, ob und wie sie die Konjunktur anfachen will. Bis dahin streitet das Land um alle möglichen Ausgabenprogramme – Einkommensteuern senken, Abgaben verringern, einen Teil der Mehrwertsteuer aussetzen, Kommunalkredite aufstocken und verbilligte Firmendarlehen anbieten, alles steht zur Debatte. Konsumschecks, wie sie der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering jetzt vorschlägt, haben aber das Zeug zum politischen Knüller. Viele Sozialdemokraten finden sie besser als niedrigere Steuern, und viele Christdemokraten ziehen sie staatlichen Ausgabenprogrammen vor. ........ mehr dazu in die Zeit.de
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Es gibt aber noch einen ganz anderen Grund:
Nachdem ein Großteil der Konsumartikel ausserhalb der EU hergestellt werden, erfolgt nur eine geringe Wertschöpfung (Logistk und Handel) hier. Durch den Konsumgutschein erfolgt in Wirklichkeit eine Förderung von China, Südkorea, Vietnam, Taiwan usw.
Wollen wir das??

Restriktive Kreditvergabe

Unternehmen kommen immer schwerer an Kredite
Die Banken mögen immer weniger Kredite vergeben, beklagt die deutsche Wirtschaft
Deutsche Unternehmen haben immer mehr Probleme, Kredite von den krisengeplagten Banken zu bekommen. Im November hätten gut 35 Prozent der 4000 befragten Firmen aus der gewerblichen Wirtschaft die Vergabe von Darlehen als restriktiv empfunden, berichtete das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo am Freitag in München.
Das ist der schlechteste Wert seit März 2006. Allerdings waren die Daten in den schwachen Wirtschaftsjahren 2003 bis 2005 noch wesentlich negativer.Das Ifo-Institut hat seine Befragung zur Kreditvergabe bislang halbjährlich durchgeführt. Nun soll der Indikator jeden Monat veröffentlicht werden. „Alle reden von einer Kreditklemme, aber es fehlen die Zahlen“, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. In Deutschland gebe es zwar noch keine solche Kreditklemme, also eine Situation, in der sich Banken wegen mangelndem Vertrauen kaum Geld verleihen, Unternehmen dadurch.... mehr dazu in der FAZ hier.....

und

Deutscher Industrie brechen die Aufträge weg
Die Horrormeldungen aus der Wirtschaft nehmen kein Ende: Deutschland rutscht 2009 in eine starke Rezession, Zinssenkungen scheinen wirkungslos zu verpuffen, Autobauer verzeichnen drastische Absatzverluste und die Industrie – das Rückgrat der Wirtschaft – bekommt kaum noch Aufträge... mehr dazu in die Welt hier...

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Zehntausende Bankrottmeldungen

Die Zahl der Unternehmenspleiten ist in Deutschland erstmals seit 2003 wieder gestiegen. In den laufenden zwölf Monaten werden offenbar 29.800 Unternehmen Insolvenz anmelden, 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen scheint die Zahl der Verbraucherinsolvenzen erstmals seit Einführung der neuen Insolvenzverordnung zurückzugehen.

Neuss - Den stärksten Anstieg der Insolvenzzahlen registrierte die Wirtschaftsauskunftei Creditreform in der Sparte "sonstiger Fahrzeugbau", doch auch in der Dienstleistungsbranche und im Handel stieg die Zahl der Pleiten überdurchschnittlich. ........ mehr dazu hier....

Montag, 1. Dezember 2008

Steuerschecks für alle

Verhaltensökonomie Von Christian Siedenbiedel und Patrick Bernau FAZ.net
"Es muß ein Ruck durch Deutschland gehen"
Nun muss der Staat helfen, denn die Lage ist dramatisch. Auch wenn sich auf der Straße noch keine Schlangen von Arbeitslosen bilden und sich noch keine Spekulanten erschießen wie in der Weltwirtschaftskrise nach 1929 - es droht eine Rezession, wie sie die Bundesrepublik noch nicht gesehen hat. "In einigen Branchen sind die Aufträge um 60 Prozent eingebrochen", sagt Michael Hüther, der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft. "Die Unternehmen kommen gar nicht so schnell hinterher, ihre Kapazitäten anzupassen."
mehr dazu in FAZ.....