nun ermittelt die Justiz gegen 2800 Mediziner.
26.06.2009, 18:20 Knapp vier Jahre hat die Staatsanwaltschaft Ulm gegen Außendienstmitarbeiter der Pharmafirma Ratiopharm und Tausende Mediziner ermittelt....Die Justiz ermittelt seit 2005 gegen Vertriebsmitarbeiter und Regionalleiter von Ratiopharm, weil diese Ärzte durch Geschenke zum Betrug angestiftet haben sollen. Mit Geld- und Sachleistungen sollen die Vertreter die Mediziner dazu gebracht haben, Ratiopharm-Produkte zu verschreiben...Die beschlagnahmten E-Mails und die Aussagen der Außendienstmitarbeiter lassen ein gezieltes System der Bestechung erkennen - wie es in der Generika-Branche jahrelang üblich war:....
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Ein Sittenbild der Pharmaindustrie - Warum ist man nicht wirklich überrascht? Weil man es vermutet hat, bloß die Zahl von 2800 Ärtze die angeblich mitgetan haben ist schon happig.
Interessant ist, dass ein Generika Hersteller, dessen Produkte schon mal wesentlich billiger sind als jene der forschenden Pharmafirmen, daie Bestechungsbeträge in seiner Kalkulation unterbrachte und trotzdem ein Vermögen verdiente.
Diese Vorgangsweise läßt den Rückschluss zu, dass Medikamente viel zu teuer sind und die Ärtzeschaft sich zum Teil auf Kosten der Kranken, vermutlich im Sinne des Hippokratischen Eides, frei nach:"...helfe jedem - vor allem zuerst dir selbst" -bedient.
Ratiopharm gehört der Merckle Familie, deren Oberhaupt Merckle selbst hatte sein Firmenimperium durch Spekulationen zuletzt in Schieflage gebracht und sich zu Jahresbeginn das Leben genommen.


Ob das für Österreich auch zutrifft?
AntwortenLöschenMöglich wärs - tät mich interessieren ob die Staatsanwaltschaft von sich aus tätig wird, oder wartet bis die Ärtzekammer ...;-)))