
"Kuka hat ein Strukturproblem", sagte Neu Vorstand Bickel :
Kurzarbeit, weniger Leiharbeiter, Gehaltskürzungen und Streichungen von Boni und Weihnachtsgeld sollen die Kosten drücken.
Mit dem Sparkurs will Kuka 2010 eigentlich zumindest operativ wieder schwarze Zahlen schreiben. Für das laufende Jahr hatte Kuka einen Betriebsverlust zwischen zehn und 15 Mio. Euro angekündigt, in dem die Sanierungskosten noch nicht enthalten sind. Die Krise der Automobilindustrie macht dem Roboterbauer schwer zu schaffen. .... Auszug aus Handelsblatt
Kuka hat ein ganz anderes zusätzliches strategische Problem. Es ist alleinig auf Automatisierung mit Großkunden und hier wiederum Automobilindustrielastig ausgerichtet.
Das hat Kuka (noch) nicht erkannt. Denn im Automobilbau gibt es massiv Überkapazitäten, wer braucht da in nächster Zeit noch weiter viele Roboter? Es müssen sich die alten erst amortisieren...
Kuka hat beim "mobilen Roboting" nichts zu bieten. Das ist ein Zukunftsmarkt.
Natürlich sind hier nicht Konsumroboter, wie Rasenmäher oder Staubsauger und ähnliches gemeint sondern industrielle autonom einsatzbare mobile Arbeitsplattformen, welche ohne große Programmierarbeit an zu erledigende Aufgaben "instruiert" werden können.


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