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Mittwoch, 12. Januar 2011

Menschen in finanzieller Not - Zahlen zu 2009

Ende 2009 waren in Deutschland 9,5% der Menschen auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. Es erhielten 7,8 Millionen Menschen Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme. Der Staat gab 2009 für diese Leistungen rund 41,6 Milliarden Euro brutto aus.


Welche Leistungen fallen darunter?

Die Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme sind finanzielle Hilfen des Staates, die zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts dienen. Dazu zählen folgende Leistungen:

  • Arbeitslosengeld II/Sozialgeld
  • Laufende Hilfe zum Lebensunterhalt
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
  • Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Leistungen der Kriegsopferfürsorge


Wer erhält was und wie viel?

· Der größte Anteil, nämlich über 6,7 Millionen Menschen, erhielt am Jahresende 2009 die umgangssprachlich "Hartz IV" genannten Leistungen. Davon galten lediglich ein Viertel als nicht erwerbsfähig.

· "Sozialhilfe" bezogen am Jahresende 2009 knapp 857 000 Menschen.

· Rund 860 000 Haushalte erhielten Wohngeld. Insgesamt erhielten Ende 2009 somit 2,1% aller privaten Haushalte Wohngeld, was dem Staat rund 1,56 Milliarden Euro kostet.

· Darüber hinaus bezogen rund 121 000 Berechtigte am Jahresende 2009 Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (sogenannte "Regelleistungen") nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, was 0,6 Milliarden Euro kostet.

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